Es beginnt mit einem einzigen Gedanken

Es beginnt mit einem einzigen Gedanken. Immer. Bei einem einzigen Menschen. Ähnlich wie ein Virus, der sich von einem Wirt zum zweiten, von den zweien zu jeweils weiteren zweien tragen lässt. Ihr kennt die Schachbrett-Geschichte. Auf dem Feld mit der Nr. 64 liegen quasi unendlich viele Reiskörner. So ist das mit Viren auch. Oder eben mit Gedanken. Plötzlich ist ein einziger Gedanke in unendlich vielen Köpfen und Überlegungen.

Ein einzelner Gedanke, gedacht von jemand mit sanftem Gemüt. Nehmen wir an, dieser Denker sitzt irgendwo da, wo er eher einsam lebt. Winziges Dorf, ein paar Häuser, eine Kirche, eine Post, eine Wirtschaft. Er hört Radio, schaut Fernsehen und das Internet zeigt ihm noch viel mehr von der Welt. Plötzlich ist er da, dieser Virus. Hüpft von Fledermaus zum Menschen, von da an nur noch von Mensch zu Mensch ungeachtet seiner Herkunft, Hautfarbe oder Religionszugehörigkeit. Scherrt sich nicht darum, dass es Grenzen gibt, ist ihm egal, dass er zum Einreisen in fremde Länder einen Pass benötigt. Er macht einfach. Fühlt sich wohl in feuchten Rachenhöhlen und löst so dann und wann eine schwere Lungenentzündung aus, die gern auch zum Tod führen darf. Gern? Nein, der Virus fängt zu überlegen an: „Was nutzt mir ein toter Wirt? Nee, da ist was nicht so richtig.“ Dennoch, noch weiß er das Problem nicht zu lösen und hüpft fröhlich weiter. Unser einsamer Denker denkt. Denkt darüber nach, was das nun wieder sein soll. Corona. Also eine Art zackige Aura um etwas herum. Und Bier. Das Bier kennt er auch. Zumindest hat er davon gehört, denn er trinkt ja nur das Bier aus der Zapfanlage beim Wirt im Dorf. Auf dem Weg dorthin, denkt er so vor sich hin. Die Sonne scheint, die Felder fangen in der Frühlingsluft an zu blühen. Wie seine Fantasie. Virus. So klein, dass er nicht aufzuhalten ist. Vermutlich sogar kleiner als Luft. Aber kann etwas kleiner als Luft sein? Natürlich nicht. Also ist das frei erfunden. Offenbar will man ihm da etwas einreden. Die Regierung hat ohnehin schon dafür gesorgt, dass er von seinen Einkünften kaum leben kann. Die ganzen Politiker haben ihm ja alles genommen. Keine Förderungen mehr, seine Preise werden nach unten gedrückt und seine Käufer verkaufen alles noch teurer. Jeder ist gegen ihn. Plötzlich funkt der Gedanke: „Hallo? Merkst das nicht? Da ist ein Virus, der soll dich vernichten. Mit diesem Virus wird dir alles genommen, was du jetzt noch hast.“ Je näher er der Wirtschaft im Dorf kommt, desto überzeugter ist er von diesem Gedanken.

Nach durstförderndem Fußmarsch endlich in der Wirtschaft angekommen, hockt sich unser Denker an einen Tisch und genehmigt sich ein, zwei Bier. Ab dem dritten sitzt er nicht mehr allein am Tisch und er lässt seinen Gedanken die Freiheit auf sein Gegenüber überzuspringen. Dort wird der Gedanke willkommen geheißen und man bietet ihm Raum zum wachsen. Ganz klar, dieser angebliche Virus ist eine Erfindung um den kleinen Mann noch kleiner zu machen. Man kennt sich ja im Dorf und weiß genau, keiner hier ist mit einem Virus infiziert. Der Wirt bringt die nächste Runde und bestätigt noch, das ja der Alkohol im Bier desinfizierend ist. Somit seien seine Kunden alle außer Gefahr. Die Bemerkung wird am Nebentisch aufgefangen, man hakt nach beim Urspungsgedankendenker. Und tatsächlich, der Erstgedankendenker hat recht, niemand hier ist mit einem Virus eine Verbindung eingegangen. Dabei sind ja hier in der Wirtschaft schon 20 Leute aus dem Dorf und die Welt scheint vollkommen in Ordnung. Na, der Virus ist wieder so was neumodisches von Städtern erfundenes.

Einen Tag später hört unser Denker, dass Maßnahmen ergriffen werden, den Virus einzudämmen. Kindergärten, Schulen, Geschäfte und vor allem Wirtschaften müssen geschlossen bleiben. Dennoch, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf, macht er sich auf den Weg zur Dorfwirtschaft. Tatsächlich, die Türen sind geschlossen, kein Bier erreichbar. Andere kommen ebenfalls, um sich vom Bierentzug zu überzeugen. Schnell wird die Stimmung negativ, Protestrufe werden laut. Unser Denker äußert seinen Unmut lautstark, dass daran die Regierung schuld ist, die einen Virus erfunden hat. Alle geben ihm recht, ja nur so kann es sein. Gut eine Stunde lang hämmern sie sich gegenseitig den Gedanken ein, voller Überzeugung, das von „oben“ der kleine Mann vernichtet werden soll. Kindergärten und Schulen sollen ja nur geschlossen bleiben, damit schon die Kinder dumm bleiben und diese Machenschaften nicht mehr durchschauen können. Alle lokalen Wirtschaften dürfen kein Bier mehr verkaufen. Nur noch die Lebenmittelgeschäfte das Zeug aus den großen Brauereien. Bestimmt ist da jetzt etwas drin, das ihren Verstand vernebelt und verhindert das sie eigenständig denken können. Dann kommt noch eine Pflicht, einen Mundschutz zu tragen, damit der Virus sich nicht weiter verbreiten kann. „Mundschutz! Was für ein Blödsinn!“ denkt sich unser Denker. Im ganzen Dorf gibt es keinen, der einen kennt, der jemand kennen könnte, jemanden gekannt zu haben, der je einen kannte, der vom Virus betroffen war. Nicht hier im Dorf, nicht im Nachbardorf, ja nicht mal in der nächstgelegenen Kleinstadt.

In dieser Kleinstadt kam inzwischen der Gedanke von unserem Denker an. Einer, der von einem gehört hat, der von dem gehört hat, dass einer den Denker hat reden hören, das der Virus nur eine Erfindung ist. Auch er kennt niemanden, der von einem Virus angefallen wurde, der den Namen einer Biermarke trägt. Er fängt an zu recherchieren. Da gibt es ein großes, deutsches Institut, das ständig im Fernsehen davon spricht, das sich das Virus unaufhaltsam ausbreitet. Von 83 Millionen Menschen haben 150.000 den Virus. Grob geschätzt und ohne einen Taschenrechner zu benutzen weiß er, das es weniger als 1% der ganzen Bevölkerung ist. Somit ist doch ganz klar, die Regierung will dem Bürger an Fell. Die habgierigen Regierenden wollen mit dieser Viruserfindung den Bürger gängeln, verbieten ihm, die Häuser zu verlassen, verbieten den Kindern zu Bildung zu kommen. Noch schlimmer, nur weil weniger als ein einziges Prozent aller Menschen in Deutschland angeblich infiziert sind, sollen jetzt alle gegen das Virus geimpft werden. Was für eine wunderbare Gelegenheit, den dummen Bürger auch gleich einen Chip in den Oberarm oder Hintern zu schießen, um diesen vollständig zu überwachen. Der Gedanke wächst und wächst und will weiterverbreitet werden. So wie unser kleiner Virus auch. Munter hüpft er immer wieder von Rachen zu Rachen um sich einzunisten. Leider macht ihm das so mancher Mundschutz schwer, doch er kämpft sich durch. Ihn kümmert es nicht weiter, dass er nicht mehr jeden erreicht, denn er ist genügsam, solange dafür gesorgt ist, dass er nicht eingeht. So geht es unserem Weiterdenker auch. Über die Möglichkeit eines geheimen Netzwerks, dem sogenannten Darknet, erreicht er andere Mitdenker, die seinen Gedanken annehmen und weiterdenken. Alle geben ihm Recht, es kann nur so sein, das über die Zwangsimpfung ein jeder einen Chip implantiert bekommen soll, über den er dann gesteuert werden kann. Wie ein ferngelenkter Zombie. Alle sollen zum Werkzeug eines einzigen Politikers gemacht werden. Ganz klar, eine Frau Kanzlerin will eine Frau Diktatorin werden. Deswegen hat sie ja auch schon angekündigt, nicht wieder gewählt werden zu wollen. Denn ein Diktator ernennt sich selbst. Unser Mitdenker in der Kleinstadt vernetzt sich weiter und trifft auf andere Denker. Sie alle denken den Gedanken weiter und bei all dem Denken huscht das Virus an ihren verdunkelten Zimmern mit Darknet-PCs vorbei. Bis dann ein schwindelerregend großer Gedanke einen ausgebildeten Denker mit Promotion erreicht. Und was passiert? Unser Dr. Denker denkt sich, es wäre gut eine Partei zu gründen um all denen, die selbst nur geringfügig denken können, einen Aluhut aufzuschwindeln. Gebildet wie Dr. Denker nun mal ist, nutzt er alle ihm denkbaren Medien, seine gedachten Denkweisen zu unterbreiten. Dabei wirft er sein Gedankensaatgut auf denkbar fruchtbaren Boden. Schnell wächst das Saatgut und die Anhänger seines weitergedachten Denkguts vermehren sich beinahe unaufhaltsam.

Nun, das wirklich positive an der Geschichte ist, dass sich offenbar alle bisher uneinigen Denker und Landesoberhäupter weltweit gedanklich einig sind. Hurra, Corona hilft uns, all diejenigen zu unterjochen, die keine Politiker sind. Alle Staatsoberhäupter und deren Oppositionelle sind mit dem selbem Gedanken infiziert: Corona gibt uns die Macht über alle. Putin liegt vor Glück weinend in den Armen von Trump, Kim Jong Un führt einen Freudentanz mit Erdogan auf und alle wählen die einzig denkbare Frau für die Diktatur der gesamten Welt dieses Universum Angela Merkel. Zur Ernennung kommen führende Islamisten und Christen Oberhäupter in budhistischen Gewändern gekleidet und frohlocken ein bagwahnisches „Heil Namaste!“

Nun, ein bisschen Satire sollte auch mir gestattet sein und ich hoffe, ihr bleibt mir trotz oder gerade wegen dem gewogen.

Euer
Marcus Sammet

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Geht ja schon gut los.

Das neue Jahr. Neue Regeln. Viel hat sich geändert und verändert. Doch habt ihr den Blödsinn mit den Kassenbons mitbekommen? Erst dachte ich ja, die erlauben sich im Dezember einen Aprilscherz. Leider nein!

Um was geht es? Das ab dem 01.01.2020 jeder Einzelhändler einen Kassenbon aushändigen muss. Freiwillig. Ohne dass der Kunde nachfragt. Eine vollständige Erklärung und Übersicht findet ihr hier: Kassenbon Pflicht.

Da kämpfen wir seit den 1980er Jahren sehr darum, dass das Baumsterben gestoppt wird und am besten sogar aufhört. Papier wird seit dem mehr und mehr recycelt und in den verschiedensten Formen wieder zum Verbraucher zurückgeführt. Gott sei Dank ist das WC-Papier nicht direkt recycelt.

Jetzt werden wir seit gut einem Jahr wachgegretat was den Klimaschutz betrifft. Wir sollen auf unsere Umwelt achten, auf das Klima schauen, nachhaltiger werden. Die Bundesregierung will eine CO2-Steuer einführen um das Weltklima zu retten.

Aber da unsere Bundesregierung ja gut darin ist, sich selbst zu widersprechen musste natürlich etwas Neues her. Unter dem Deckmantel Steuerbetrug schwerer zu machen müssen nun Kassenbons ausgehändigt werden. Aktiv und ob der Kunde nun will oder nicht.

Da war ich froh, dass ich an den meisten Supermarktkassen gefragt wurde, ob ich den Bon haben möchte oder nicht. Wenn nicht, dann wurde der meistens gar nicht erst gedruckt. So insgesamt über den dicken Daumen geschätzt machte das im Jahr sicher mehrere Meter Papier aus und somit sicher ein paar Quadratmeter. Wenn das bei mir schon so ist, wieviel Papier wurde da wohl Stadtweit, gar Landesweit oder noch besser Bundesweit gespart? Ein Wald voll ist vielleicht doch übertrieben, aber eine kleine Allee sicherlich.

Der Handel hat also von sich aus einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Papier wurde eingespart. Gut für die Umwelt. Nebenbei wurden die Kassenbon Drucker geschont, auch da weniger Emissionen und weniger Stromverbrauch. Klar, nur wenig, aber es wurde gespart. Kosten hatte es obendrein gespart, denn Bon Rollen wurden weniger verbraucht.

Und dann kam die Regierung. Die kann es offenbar nicht ertragen, das es dem Bürger irgendwie leichter gemacht wird. Umweltschonen? Ja warum das denn nu wieder? Der eine kleine Bon für den Käufer.

Ich bin gespannt, wann die Regierung merkt, dass der Käufer den Bon gar nicht haben will und ihn entweder an der Kasse liegen lässt und die Supermarktmitarbeiter durch das wegräumen Mehrarbeit haben. Bin gespannt, wann die Regierung merkt, dass es wenig nutzt, einem Käufer den Bon aufzuzwingen. Welcher Steuerbetrug soll dadurch verhindert werden? Die Kassen registrieren die Steuer doch ohnehin. Egal ob ein Fetzen Papier ausgedruckt wurde oder nicht. Oder gibt es jetzt einen speziellen Bon-Prüfer der alle Haushalte nach den ausgegebenen Bons durchsucht um einem Supermarktbetreiber zu beweisen, Steuern hinterzogen zu haben?

Es wird viel über das Papierlose Büro gesprochen und sehr viel umgesetzt. Firmen leben inzwischen davon, dass sie für andere Firmen Dokumente einscannen und das Papier vernichten. Papierlose Kassen wären doch auch entsprechend genial, oder nicht? Wenn nötig, weil für einen evtl. Umtausch wichtig, kann ich mir jederzeit einen ausgeben lassen. Aber einen aufgezwungen bekommen? Nein Danke!

Trotzdem, euch allen einen guten Start ins Jahr 2020

Bitte bleibt mir gewogen!

Euer
Marcus Sammet

 

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Sneller!

Kinder. Diese kleinen unschuldig denkenden Wesen. Sorgen bei mir neuerdings im Bus auf dem Heimweg immer wieder für gute Unterhaltung. Nachdem letzten schon eins sich über das Fahrverhalten von Frauen geäußert hatte, kam es jetzt erneut zu einem Lacher für alle Fahrgäste im Bus.

Schon an der Anfangsstation stieg eine junge Mutter mit ihrem Sohn ein. Ich tippe auf 4 oder 5 Jahre alt. Noch während das Multipersonenbeförderungsmittel auf seinen Abfahrtstermin wartete, oder eher der Fahrer dieses Fortbewegungsmittels, quengelte der Kleine: „Sneller! Der soll sneller fahren. Sneller!“ Seine Mama wies ihn darauf hin, dass der Bus noch garnicht fahren würde und es noch ein paar Minuten dauern würde. Das quitierte der kurze mit „Ich will aber, das der sneller fährt.“ Da ihm auch das Wort zu gefallen schien, wiederholte er es. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern in Dauerschleife. „Sneller, Sneller!“

Endlich startete der Fahrer den Motor, das Beförderungsmittel meiner Wahl setzte sich in Bewegung, nur um nach wenigen Meter an einer Ampel wieder anzuhalten. Quengeln hinter mir: „Warum fährt der nicht sneller! Sneller! Der soll sneller fahren!“ Seine gesetzmäßige und wohl auch den Naturgesetzen geschuldete Aufsichtsperson wies den Dreikäsehoch darauf hin, das die Ampel rot sei und deswegen der Fahrer nicht fahren darf.

„Ist doch egal, der soll sneller fahren. Snelller!“

So langsam nervte die ständige Wiederholung des Wortes Sneller nicht nur mich. In meinem Blickfeld sahen sich fast alle nach der Quelle des Wortübels um. Menschen in dem Alter neigen noch dazu, nicht unbedingt leise zu sprechen. Schon gar nicht so, das es möglicherweise nur die Person mitbekommt, für die es bestimmt ist. Davon unbeeindruckt maulte der Kleine an der nächsten Haltestelle munter weiter, warum „Der“ denn nicht schneller fährt. Verkehrsbedingt ging es leider nur im Schneckentempo voran, was dazu führte, das dieser Geschwindigkeitsjunkie immer mehr, immer lauter nach mehr Tempo bettelte. Endlich kam ein Stück Straße, das zuließ, die Geschwindigkeit für ein oder zwei Minuten auf rund 50 km/h zu beschleunigen. Dennoch tönte es irgendwo hiinter mir: „Sneller, der soll sneller fahren!“. Erneut wurde unser Freund des Geschwindigkeitsrausches darauf hingewiesen, das es Verkehrsregeln gibt, die es einzuhalten gilt. „Der Busfahrer kann nicht schneller fahren.“ 

Allerdings wusste der junge Rennfahrer das genauer. „Doch, das Assloch muss nur auf Gas treten“. Für einen Moment wurde es still im Fahrzeug. Die Mutter rang ebenfalls etwas um Luft, bevor sie mit Entsetzen ihren Sohn scharf ansprach: „Sag mal, geht’s noch? Sowas darf man nicht sagen! Wo hast denn das her?“. Ganz unschuldig tönte es aus dem Zwerg: „Sagt die Oma doch auch immer.“ Fast noch entsetzter als zuvor, hakte seine Erzeugerin nach: „Oma? Wann sagt Oma so was?“ „An der Ampel und am Kindergarten.“

Die Aussage sorgte für einen Lacher im ganzen Bus, leider musste ich aussteigen und weiß daher nicht, wie die Geschichte endete. Aber ich bin sicher, Oma kann sich von ihrer Tochter noch was anhören.

Früher fuhr die Oma im Hühnerstall Motorrad. Heute wohl Rennwagen in der 30 km/h Zone. Die Zeiten ändern sich.

Bitte bleibt mir gewogen!

Euer
Marcus Sammet

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Kann Werbung noch bescheuerter sein?

Ihr kennt sie bestimmt alle, läuft ja oft genug im TV. In den letzten Tagen ging mir diese Werbung ziemlich auf den Wecker. Leider lag ich mit einem leichten Bandscheibenvorfall flach und griff deswegen mehr zur Fernbedienung als üblich. Glücklicherweise gibt es ja auch noch Video on Demand Dienste, werbefrei. Doch das TV-Gerät muss trotzdem eingeschaltet werden und ein Sender wird gezeigt. Oft genug genau mit dieser vollkommen bescheuerten Werbung für Katzenfutter. Ein Typ will seiner Angebeteten vor versammelter Familie einen Heiratsantrag machen. Doch dann sieht ihn sein Katzentier an und scheint ihn zu hypnotisieren. Anders ist der vollkommen bekloppte Gesichtsausdruck nicht zu erklären.


Wie in Trance schreitet dieser nun, seine künftige Ex (wenn sie ihn nicht verlassen würde, wäre sie wohl genauso blöd) stehen lassend, zu einem Schubladenschrank der nicht mal erkennbar in einer Küche steht. Zieht langsam eine der Schubladen auf und… ja, genau, in der praktisch leeren Lade liegt genau eine Packung Katzenfutter, ein Geschirrtuch und zwei Holzbretter. Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. EINE Packung! Davon soll dann das Tier den ganzen Tag über satt werden?

Dann noch der Spruch: Widerstand zwecklos. Soll mir was sagen? Das ich dem Futter nicht widerstehen kann? Ich mir die Packung unter Katzenhypnose reinpfeifen soll? Oder dass ich einen grenzdebilen Blick aufsetze, sobald ich meine Katze füttern soll?

Sagts mir in den Kommentaren, animiert euch Katzenhalter diese Werbung tatsächlich dieses Futter zu kaufen?

Kennt ihr noch mehr so unsinnige Werbungen?

Wenn ihr die Werbung nicht kennen solltet, der Link ist HIER.

Bitte bleibt auch ihr Katzenliebhaber mir gewogen!

Euer
Marcus Sammet

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Jahreswechsel, wieder mal

Da geht es hin, das alte Jahr. Wenige Stunden noch und die 8 wird durch eine 9 abgelöst. Dabei hatte ich mich gerade an das Jahr gewöhnt. Es brachte doch den einen und anderen Erfolg mit sich. Leider auch Tiefschläge.

Januar, da fing das Jahr nicht so wirklich gut an. Bereits Ende 2017 hatte ich mir das Kahn-Bein in der linken Hand gebrochen. Klar, wenn schon, denn schon. Ich breche mit natürlich einen der kleinsten Knochen im Körper, der einen der größten Gipsverbände braucht um zu heilen. Für die, die diesen Knochen nicht kennen, das ist der unter dem Handballen beim Daumen. Um den ruhig zu stellen, ist ein Gips bis Mitte Oberarm notwendig. Schlafen und spülen ging noch erstaunlich gut. Der Versuch, mich ordentlich zu duschen oder gar nur zu waschen schlug gründlich fehl. Wohl dem, so wie mir, der eine Partnerin hat, die da ohne Hemmungen hilfreich die Hand reicht. Außerdem durfte ich dank Radio Farbenspiel und Marc Fischer, dem Chefredakteur, „Sammet trifft“ wiederbeleben.

Februar. Immerhin ging es Mitte des Monats aufwärts. Ich durfte wieder arbeiten gehen und tat das, Dank wirklich gutem Betriebsklima und sehr liebenswerten Arbeitskollegen, auch sehr gern. Ansonsten war der Monat ohne große Ereignisse.

März, der Monat mit Frühlingsbeginn. So langsam erwacht die Natur. Besonderes Highlight für mich war das Interview mit einem meiner Kindheitshelden: Hansi Kraus. Wehmut brachte das seltsame Verhalten leitender Schulverantwortlichkeiten. Leider begleitete dieses Verhalten mich das ganze Jahr über immer wieder. Wenn es nicht selbst erlebt wäre, hätte ich wohl schallend gelacht und ein „Lümmel von der ersten Bank“ hätte wohl die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen.

April ließ nicht lang auf sich warten. Die erste und leider auch letzte Lesung mit München Mordet Mannigfaltig in diesem Jahr. Mea maxima culpa. Meine Mitstreiter hatten bereits neue Bücher am Start und ich trödelte mit meiner AXT dem ALLEINGANG hinterher. Doch diese Lesung war ein voller Publikumserfolg. Noch Monate später gab es Nachfragen, ob diese Veranstaltung wieder stattfinden würde. Nächster Höhepunkt war der jetzt gebuchte Mallorca Urlaub für August.

Mai ließ nicht nur die Glöckchen sprießen. Der Sommer hatte sich bereits breit gemacht und die ersten Rufe nach Hitzefrei wurden laut. Ja, 2018 war ein heißes Jahr. Mit meiner kleinen, feinen, fröhlichen Familie gönnten wir uns bei allerherrlichfeinem Wetter einen Ausflug in den Tierpark Hellabrunn. Eine Fotosafarie, die die Speicherkarten fast sprengte.

Juni, der Monat in dem ich traditionell seit 51 Jahren Geburtstag habe. Ein Monat wie mein Sternzeichen, mit zwei Gesichtern. Janus hätte seine Freude daran gehabt. Denn abgesehen davon, dass es mir eigentlich sehr gut ging – rein moralisch – schlug meine chronische Krankheit wieder zu und hielt meine Stimmung eher am unteren Rand der Skala.

Juli folgte bald, der Crohn blieb bei mir. Hartnäckig hatte er sich bei mir eingenistet. Ein Auf und Ab, mal besser, dann wieder schlechter. Meine Stimmungen gingen ebenso auf und ab und meine Lebensgefährting galt es zu bewundern, wie sich mich ausgehalten hat. An dieser Stelle kann ich nur sagen: DANKE! Ich liebe Dich!

August. Lang ersehnt, denn die Urlaubsreise nach Mallorca konnte endlich angetreten werden. Zwar plagte mich der Crohn weiterhin Morbus – äh morbide, aber auf die wunderbaren Tage auf der für mich schönsten Insel der Galaxis wollte ich keinesfalls verzichten. Sie gaben mir so viel Kraft und positive Energie. Die Zeit am Strand mit glücklich spielenden Kindern würde ich gegen nichts auf der Welt eintauschen wollen. Leider war mir das zu der Zeit wohl kaum anzumerken, deshalb hier ein großes, dickes: Tut mir leid! an meine drei Lieben.
Immerhin, Ende des Monats verließ mich der akute Schub wieder und es ging aufwärts, gesundheitlich.

September brachte eine große Überraschung für mich. Einfach mal so eine Gratis-Aktion für die eBooks meiner „Sterbe wohl…“ Reihe gestartet, lief die überragend gut. Dabei hatte ich diese nicht einmal beworben, weil ich sie ehrlich gesagt schlicht und einfach vergessen hatte. Meine Liebste und treue Unterstützerin für die „Marke“ „Sterbe wohl…“ (Marke in „“ weil noch keine registrierte Marke) hatte dann die Idee, die eBooks doch auf 99ct dauerhaft zu reduzieren. Hier kann ich mich nur nochmal bei ihr bedanken und auch bei den tausenden von Lesern, die meine eBooks inzwischen erreicht haben.

Oktober! Endlich war es soweit, mein neuer Thriller kam in den Handel. Der Start von ALLEINGANG war super. Kaum das meine Eigenexemplare hier ankamen, durfte ich sie alle auch gleich weiterversenden. Was mich als Autor noch dazu sehr freute, waren die ersten Nachfragen nach meinem Sprüche-Kalender, der jetzt immerhin schon im fünften Jahr an meine Fans geht, Tendenz steigend. Auch meine Bücher und vor allem die eBooks erreichen mehr und mehr Leser. Es stellt sich ein schönes Gefühl ein: Erfolgreich sein mit meinen Thrillern. Doch ohne meine Liebe meines Lebens wäre das wohl auch nicht so.

November ist ja eher der graue Monat. Doch so grau war der dieses Jahr gar nicht. Nach wie vor sind wir weit weg von Kälte. Diverse Statistiken beweisen es, 2018 war das wärmste Jahr seit Aufzeichnung der Wetterdaten. Zum baden gehen am See reichen die Temperaturen zwar bei weitem nicht mehr, doch die Überlegung den Wintermantel in Rente zu schicken lag nah.

Dezember. Das musste ja kommen. Wie jedes Jahr das Schlußlicht auf dem Kalender. Die ruhige Zeit kommt und wir überschlagen uns vor Hektik, um dieser auch gerecht zu werden. Weihnachtsmärkte wollen besucht werden, Geschenke angeschafft und Weihnachten selbst liegt so ungünstig nach einem Wochenende, dass die Hamsterkäufe(r) kaum zu bändigen sind. Kurz darauf eilt der Jahreswechsel heran. Ebenso ungünstig nach einem Wochenende gelegen. Ich beneide in diesen Tagen keine Verkäuferin oder Verkäufer, keine Kassiererin oder Kassierer. Szenen, die sich in den Bereichen Obst/Gemüse und den Frischetheken abspielen gleichen einem Terroranschlag.

Ich danke all meinen Lesern, Lesern meiner Bücher, Lesern meines Blogs, für dieses Jahr. Für mich ein Erfolgreiches. Der Blog hat in diesem Jahr mehr Menschen erreicht als in all den Jahren davor. Meine Thriller verbreiten sich ebenso beinahe unaufhörlich. Mein privates Leben fühlt sich besser an, als je zuvor. Was bleibt mir da?

Ich danke euch! Ich danke Brigitte und ihren fantastischen Kindern, ich danke meiner Schwiegermutter in Spee, ich danke meiner Fast-Schwägerin und meinem Fast-Schwager und ich danke ganz besonders meiner Mama. Auch meinen Nachbarn, der zu einem guten Freund wurde, und seiner Familie. Dafür, das sie einfach da sind, wenn man sie braucht. Ja, und ich danke Gott, denn ich glaube.

Bitte bleibt mir auch für 2019 gewogen!

Euer
Marcus Sammet

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Jahresendgeknalle

Aufmerksam verfolge ich auf Facebook diverse Diskussionen über das Silvesterfeuerwerk.
Die armen Hunde.
Die armen Katzen.
Die armen Vögel.
Die armen Eichhörnchen.
Dazu noch die Bemerkungen zum Feinstoff.
Ich vermisse schon fast die „Brot statt Böller“ Anmerkungen.

Alles richtig, keine Frage. Tiere haben Angst, verstehen nicht, was da passiert.
Klar ist auch, dass das Geld auch gespendet werden könnte.
Witzig ist, das VW’s bereits sauberer sein sollen, als Kerzen auf Adventskränzen.

Hat dabei mal wer an Babys und Kleinkinder gedacht? Ich habe noch kein einziges Posting gesehen, in dem darum gebeten wurde auf die Neugeborenen und Minibürger Rücksicht zu nehmen.

Dann diese Feinstaubverteufeler. Kennt da jemand Zahlen über den Anteil an Rauchern und denen?

Hand aufs <3 , wer hat auf Feuerwerk verzichtet und statt dessen gespendet? Wenn, dann haben die meisten doch wohl zusätzlich zum Feuerwerk gespendet um das eigene Gewissen zu beruhigen.

Jahrelang hatte ich einen Garten. In diesem wohnte ein Amselpärchen, Eichhörnchen gingen ein und aus. Igel igelten sich im Laub ein. Nachbars Hunde, Katzen und Hühner lebten friedlich bei ihren Menschen. Ein Silvester nach dem anderen.

Keins der Tiere war am nächsten Morgen tot oder verhaltensgestört. Zeigten sich nicht Selbstmordgefährdet auf der Wiese hinterm Haus einen elektrischen Stuhl oder Galgen aufgebaut.

Je nach Kältegrad waren die Amseln sogar leise zwitschernd zu hören, die Hunde verrichteten auf den diversen Gehwegen ihr Geschäft mit festem Kot, die Katzen putzten sich gelangweilt im Fenster und ließen die Amseln nicht aus den Augen und auch all die anderen gingen zu üblichen Zeiten ihren Routinen nach.

Fakt ist aber auch, das ich mich bei jedem explodierenden Böller erschrecke. Das ich mich im Schlag gestört fühle, besonders weil zahlreiche Vollidioten nicht bis zur Silvesternacht abwarten können und fleißig schon gesetzeswidrig vorher ihr teures Feuerwerk abfackeln.

Apropos abfackeln. Da gibt es sicher auch dieses Jahr wieder einige Häuser die abfackeln werden, inklusive Todesopfer, weil im Wohnraum Böller und ähnliches ausprobiert werden.

So, nun könnt ihr euer Feuerwerk an Kritik an diesem Post abfeuern 😀

Bitte bleibt mir auch 2019 gewogen und kommt gut ins neue Jahr!

Euer

Marcus Sammet

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Kleines Weihnachts-Wunder

Ab und zu geschehen sie, die kleinen Wunder. Angefangen damit, dass ich mich darüber gewundert hatte, ein Paket vor meiner Tür gefunden zu haben, bei dem im Grunde nur der Absender richtig war. Der Empfängername passte nicht zur Adresse. Immerhin wohl die richtige Stadt, gerade noch die richtige Straße. Aber unter diese Hausnummer war der Empfänger nicht zu erkennen. Immerhin hat der Paketbote das auch erkannt und ein „Unbekannt“ neben den Namen des Empfangsberechtigten geschrieben. Da darf man sich schon wundern, was sich der Bote dabei gedacht hat.

Erste Überlegung war, das Paket wieder zur Post zu bringen um es dem Absender wieder zukommen zu lassen. Doch die zweite Überlegung brachte Zweifel an der Ansicht. Denn so kurz vor Weihnachten konnte es gut sein, dass darin ein Geschenk eingepackt war. Somit griff die naheliegende Idee, auf zwei Socialmedia Portalen ein Foto von dem Paket mit lesbaren Empfänger und Absender zu posten.

Was dann zu dem kleinen vorweihnachtlichen Wunder geführt hat. Es dauerte nur wenige Minuten und die ersten Hinweise, wer der Empfänger sein könnte bzw. wo genau diese wohnt, trudelten ein. Nicht ganz eine Stunde später meldeten sich sowohl Empfängerin als auch Absenderin in persönlichen Nachrichten bei mir.

So konnte dank großer Anteilnahme diverser Nutzer der Socialmedia Dienste das Paket am folgenden Tag der richtigen Empfängerin übergeben werden und die darin enthaltenen Geschenke die zu beschenkenden Kinder an Weihnachten glücklich machen.

Vor lauter Dankbarkeit gab es dann auch eine kleine Überraschung für meine Stiefkinder. Letztlich ist es ein Wunder, das ein fehlgeleitetes Paket mehr Kinder als geplant glücklich macht.

Ich wünsche mir mehr von solchen kleinen Wundern im Alltag. Mehr zusammenhalt unter Nachbarn und Menschen überhaupt und weniger Egoismus in der Welt. Vielleicht geschieht ja ein weiteres, großes Wunder und nach den Feiertagen wird wieder mehr an andere als nur an sich selbst gedacht.

Ich wünsche euch allen ein frohes Weihnachtsfest, allen die Weihnachten aus welchen Gründen auch immer nicht feiern besinnliche und hoffentlich freie Tage.

Bitte bleibt mir gewogen!

Euer
Marcus Sammet

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Columbo

Dem einen oder anderen aufmerksamen Blogbesucher bzw. -Leser ist es sicher aufgefallen. Ganz oben im Browser, dort wo die Icons für die Webseite angezeigt werden, winkt euch eine Karikatur von Inspektor Columbo zu. Was hat nun der kauzige Ermittler der Mordkommission Los Angeles mit meinem Blog zu tun?

Im Grunde nur, dass ich ein großer Fan der Fernsehserie war. Auch Peter Falk als Schauspieler hatte es mir sehr angetan. Unter anderem auch in der Komödie „Eine Leiche zum Dessert“. Noch etwas verbindet mich und Columbo. Die Tatsache, dass in der Serie, der Zuschauer von vorn herein wusste, wer der Täter war und gespannt war, wie Columbo diesem auf die Schliche kam. In meinen Büchern ist es nicht anders, auch hier ist schnell bekannt, wer wen meuchelt. Nur das ich keinen kauzigen Inspektor geschaffen habe, der mit viel List und Tücke den Täter zur Strecke bringt. Im Gegenteil, immer wieder ist es dann doch ein eigentlich Böser, der irgendwie für Gerechtigkeit sorgt.

Das meine Leser von Anfang an wissen, wer der Täter ist, ist meine ganz persönliche Hommage an Peter Falk bzw. Columbo. Nicht jeder mag diesen Stil. Das habe ich aus den verschiedensten Rezensionen zu meinen Thrillern lesen können. Doch das sind vergleichbar wenige, denn der Großteil meiner Leser findet daran nichts, was die Spannung bremst.

Peter Falk hat mit Columbo eine Kultfigur geschaffen. Allein der Trenchcoat, den er fast immer trug, die Zigarre und sein schon zu Beginn der Serie alter Peugeot machten den Inspektor zu einer kauzigen, schrulligen Figur. Seine Gegenspieler nahmen ihn nie wirklich ernst, doch er bekam sie alle hinter Schloss und Riegel. Noch etwas zog sich immer wie ein roter Faden durch die Serie. Seine Frau. In jeder Folge erwähnt, doch niemals zu sehen. Es bleibt unklar, ob Columbo wirklich eine Frau hatte oder immer nur so tat, als hätte es sie gegeben. Dieses Rätsel hat Peter Falk letztlich mit sein sein Grab genommen.

Doch das, was den meisten wohl im Gedächtnis blieb, war wohl, dass er immer, kurz bevor er einen möglichen Täter verlies, ja meist sogar von diesem schroff zum gehen aufgefordert wurde, der Satz: „Ach Sir, eine Frage hätte ich da noch!“ Die Zuschauer wussten ab dieser Frage, jetzt hat er seinen Täter. Noch nicht überführt, aber auf den hatte er sich jetzt konzentriert. Es blieb immer bis zuletzt spannend, wie er dann den Täter überführen konnte.

Ich mag diese Art einfach. Schrullig, verschmitzt aber doch hart im Durchsetzen, wenn es darauf ankommt. Understatement, unscheinbar bis es darauf ankommt. Doch dann stark und überlegen, ohne überheblich zu werden. Das hat Columbo für mich immer schon zum Helden aller Mordermittler gemacht.

Wer sind eure Lieblingsermittler? Schreibt es mir unten die die Kommentare, wenn ihr mögt.

Bis dahin, bleibt mir gewogen, auch wenn ich jetzt keine letzte Frage mehr habe!

Euer
Marcus Sammet

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Bilder bilden bildende Kunst?

Kunst ist nicht nur den Gebildeten vorbehalten. Das wissen wir alle, seit vor sehr vielen Jahren Kunstexperten gemalte Bilder gezeigt wurden, die von Affen einfach nur so dahin gepinselt wurden. Hochgelobt wurden diese affigen Bilder obendrein. Mit zu den berühmtesten gehören wohl die von dem Schimpansen „Congo“ gemalten Bilder. Der Spiegel berichtete: Congo

Nun, ich selbst bin eher ein Hobby Amateur, was das Bilden von Bildern betrifft. Dabei bilde ich sie nicht einmal selbst, sondern halte eigentlich nur fest. Früher auf Film, heute digital auf einer Speicherkarte. Hochdotiert und im Auktionshaus ist davon keines zu finden. Es will mich einfach kein Kunstkritiker entdecken. Dabei bin ich doch gar nicht so leicht zu übersehen!

Wie auch immer, bisher habe ich von sehr vielen Lob für meine Langzeitbelichtungen bekommen und auch die gebildeten Bilder der Kleinigkeiten in groß kamen bisher recht gut an. Viele davon sind auf Instagram und insbesondere auf meiner Webseite zu sehen. Anfragen, ob mir dafür jemand viel Geld geben darf, gab es bisher nicht. Vielleicht möchte ja jemand von euch den Anfang machen? – Nein, das war ein Scherz!

Dennoch, beachtet bitte das Urheberrecht. Es ist mir schon klar, dass jedes Bild im Internet irgendwie und irgendwo heruntergeladen werden kann und so auf diversen Endgeräten gespeichert wird.
Seid also so nett und entfernt mein „ © marcus sammet . de „ nicht.

Wenn euch meine gebildeten Bilder gefallen und ihr euch einbilden könntet mir dazu einen Kommentar zu hinterlassen, dann gern unten auf dieser Seite. Ich bin gespannt!

Bitte bleibt mir gewogen!

Euer
Marcus Sammet

 

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Alltäglicher Alltag

Die Ferien in Bayern sind dann jetzt auch vorbei, der alltägliche Alltag kehrt ein. Vorbei die Zeit der Tage, die ganz entspannt anfingen und erst am späten Abend endeten. Tage an denen es egal war, wann etwas erledigt wurde. Immerhin gute sechs Wochen lang.

Ausschlafen, gemütlich frühstücken, den Tag einfach langsamer angehen. Dafür ist ja auch Urlaub gedacht. Die Hektik ablegen. Noch dazu konnten wir uns eine Woche auf der für mich schönsten Insel der Welt verbringen und dort entschleunigen.

Leider mussten mein Schatz und ich früher als das Ferienende und eingeholt hat wieder arbeiten gehen, doch auch das barg einen Vorteil. Die mir inzwischen sehr ans Herz gewachsenen Kinder – eben leider nicht meine eigenen – verbrachten die letzten Tage bei ihrem Vater. Das führte zu einem sehr sanften Einstieg in den Alltag, zu dem auch das wieder arbeiten gehen gehört.

Doch seit heute hat uns der alltägliche Alltag wieder voll im Griff. Früh aufstehen, koordiniert. Traditionell ich zuerst, eine gute Stunde später mein Schatz, die dann auch nach und nach die beiden Kinder aus dem Bett scheucht und für den Gang zur Schule vorbereitet.

Auch im Büro merkt man überall, der Alltag ist zurück. Lange Gesichter weil Montag ist. Lange Gesichter, weil Ferien vorbei sind. Lange Gesichter, weil Alltag ist. Der erste dieser langen Reihe von alltäglichen Alltag Tagen zieht sich natürlich hin. Das tut er nur scheinbar, denn allein der wiederholte Blick auf die Uhr lässt den Tag länger als andere erscheinen.

Endlich Feierabend stellt sich die Frage nach dem, was mit dem Rest des Tages angestellt werden könnte. Viel bleibt da nicht, ab in den Supermarkt um noch ein wenig fürs Abendessen einzukaufen. Heim, auspacken und sich über die Kinder freuen, die noch ganz dringend für den nächsten Schultag Dinge benötigen. Dinge wie Hefte, Umschläge, Schnellhefter. Ich selbst bin dann doch immer wieder verblüfft, das die selben Lehrer, die jedes Jahr den gleichen Unterricht abhalten nicht schon vor Ferienbeginn wissen, was am ersten bzw. zweiten Schultag dringend benötigt wird.

Die Zeit vom Tag reicht sogar noch, um die ebenfalls sehr lieb gewonnene Schwiegermutter mit Leckereien aus dem Schrebergarten zu empfangen. Kaum hat sie uns wieder verlassen, gehts auch schon in die Küche, essen für uns bereiten und anschließend die Küche wieder von schmutzigem Geschirr befreien.

Im Grunde sollte ich genau jetzt, es ist 20 Uhr, ins Bett gehen, damit ich auf einen gesunden Schlafzeitraum von rund 8 Stunden zu kommen. Doch der alltägliche Alltag mag da nicht mitspielen.

Wie sieht es bei euch auch, hat der Alltag euch auch wieder im Griff? Vielleicht verratet ihr mir, wie es euch geht in der Kommentarfunktion.

Bitte bleibt mir trotz Alltag gewogen!

Euer
Marcus Sammet

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