Jahreswechsel, wieder mal

Da geht es hin, das alte Jahr. Wenige Stunden noch und die 8 wird durch eine 9 abgelöst. Dabei hatte ich mich gerade an das Jahr gewöhnt. Es brachte doch den einen und anderen Erfolg mit sich. Leider auch Tiefschläge.

Januar, da fing das Jahr nicht so wirklich gut an. Bereits Ende 2017 hatte ich mir das Kahn-Bein in der linken Hand gebrochen. Klar, wenn schon, denn schon. Ich breche mit natürlich einen der kleinsten Knochen im Körper, der einen der größten Gipsverbände braucht um zu heilen. Für die, die diesen Knochen nicht kennen, das ist der unter dem Handballen beim Daumen. Um den ruhig zu stellen, ist ein Gips bis Mitte Oberarm notwendig. Schlafen und spülen ging noch erstaunlich gut. Der Versuch, mich ordentlich zu duschen oder gar nur zu waschen schlug gründlich fehl. Wohl dem, so wie mir, der eine Partnerin hat, die da ohne Hemmungen hilfreich die Hand reicht. Außerdem durfte ich dank Radio Farbenspiel und Marc Fischer, dem Chefredakteur, „Sammet trifft“ wiederbeleben.

Februar. Immerhin ging es Mitte des Monats aufwärts. Ich durfte wieder arbeiten gehen und tat das, Dank wirklich gutem Betriebsklima und sehr liebenswerten Arbeitskollegen, auch sehr gern. Ansonsten war der Monat ohne große Ereignisse.

März, der Monat mit Frühlingsbeginn. So langsam erwacht die Natur. Besonderes Highlight für mich war das Interview mit einem meiner Kindheitshelden: Hansi Kraus. Wehmut brachte das seltsame Verhalten leitender Schulverantwortlichkeiten. Leider begleitete dieses Verhalten mich das ganze Jahr über immer wieder. Wenn es nicht selbst erlebt wäre, hätte ich wohl schallend gelacht und ein „Lümmel von der ersten Bank“ hätte wohl die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen.

April ließ nicht lang auf sich warten. Die erste und leider auch letzte Lesung mit München Mordet Mannigfaltig in diesem Jahr. Mea maxima culpa. Meine Mitstreiter hatten bereits neue Bücher am Start und ich trödelte mit meiner AXT dem ALLEINGANG hinterher. Doch diese Lesung war ein voller Publikumserfolg. Noch Monate später gab es Nachfragen, ob diese Veranstaltung wieder stattfinden würde. Nächster Höhepunkt war der jetzt gebuchte Mallorca Urlaub für August.

Mai ließ nicht nur die Glöckchen sprießen. Der Sommer hatte sich bereits breit gemacht und die ersten Rufe nach Hitzefrei wurden laut. Ja, 2018 war ein heißes Jahr. Mit meiner kleinen, feinen, fröhlichen Familie gönnten wir uns bei allerherrlichfeinem Wetter einen Ausflug in den Tierpark Hellabrunn. Eine Fotosafarie, die die Speicherkarten fast sprengte.

Juni, der Monat in dem ich traditionell seit 51 Jahren Geburtstag habe. Ein Monat wie mein Sternzeichen, mit zwei Gesichtern. Janus hätte seine Freude daran gehabt. Denn abgesehen davon, dass es mir eigentlich sehr gut ging – rein moralisch – schlug meine chronische Krankheit wieder zu und hielt meine Stimmung eher am unteren Rand der Skala.

Juli folgte bald, der Crohn blieb bei mir. Hartnäckig hatte er sich bei mir eingenistet. Ein Auf und Ab, mal besser, dann wieder schlechter. Meine Stimmungen gingen ebenso auf und ab und meine Lebensgefährting galt es zu bewundern, wie sich mich ausgehalten hat. An dieser Stelle kann ich nur sagen: DANKE! Ich liebe Dich!

August. Lang ersehnt, denn die Urlaubsreise nach Mallorca konnte endlich angetreten werden. Zwar plagte mich der Crohn weiterhin Morbus – äh morbide, aber auf die wunderbaren Tage auf der für mich schönsten Insel der Galaxis wollte ich keinesfalls verzichten. Sie gaben mir so viel Kraft und positive Energie. Die Zeit am Strand mit glücklich spielenden Kindern würde ich gegen nichts auf der Welt eintauschen wollen. Leider war mir das zu der Zeit wohl kaum anzumerken, deshalb hier ein großes, dickes: Tut mir leid! an meine drei Lieben.
Immerhin, Ende des Monats verließ mich der akute Schub wieder und es ging aufwärts, gesundheitlich.

September brachte eine große Überraschung für mich. Einfach mal so eine Gratis-Aktion für die eBooks meiner „Sterbe wohl…“ Reihe gestartet, lief die überragend gut. Dabei hatte ich diese nicht einmal beworben, weil ich sie ehrlich gesagt schlicht und einfach vergessen hatte. Meine Liebste und treue Unterstützerin für die „Marke“ „Sterbe wohl…“ (Marke in „“ weil noch keine registrierte Marke) hatte dann die Idee, die eBooks doch auf 99ct dauerhaft zu reduzieren. Hier kann ich mich nur nochmal bei ihr bedanken und auch bei den tausenden von Lesern, die meine eBooks inzwischen erreicht haben.

Oktober! Endlich war es soweit, mein neuer Thriller kam in den Handel. Der Start von ALLEINGANG war super. Kaum das meine Eigenexemplare hier ankamen, durfte ich sie alle auch gleich weiterversenden. Was mich als Autor noch dazu sehr freute, waren die ersten Nachfragen nach meinem Sprüche-Kalender, der jetzt immerhin schon im fünften Jahr an meine Fans geht, Tendenz steigend. Auch meine Bücher und vor allem die eBooks erreichen mehr und mehr Leser. Es stellt sich ein schönes Gefühl ein: Erfolgreich sein mit meinen Thrillern. Doch ohne meine Liebe meines Lebens wäre das wohl auch nicht so.

November ist ja eher der graue Monat. Doch so grau war der dieses Jahr gar nicht. Nach wie vor sind wir weit weg von Kälte. Diverse Statistiken beweisen es, 2018 war das wärmste Jahr seit Aufzeichnung der Wetterdaten. Zum baden gehen am See reichen die Temperaturen zwar bei weitem nicht mehr, doch die Überlegung den Wintermantel in Rente zu schicken lag nah.

Dezember. Das musste ja kommen. Wie jedes Jahr das Schlußlicht auf dem Kalender. Die ruhige Zeit kommt und wir überschlagen uns vor Hektik, um dieser auch gerecht zu werden. Weihnachtsmärkte wollen besucht werden, Geschenke angeschafft und Weihnachten selbst liegt so ungünstig nach einem Wochenende, dass die Hamsterkäufe(r) kaum zu bändigen sind. Kurz darauf eilt der Jahreswechsel heran. Ebenso ungünstig nach einem Wochenende gelegen. Ich beneide in diesen Tagen keine Verkäuferin oder Verkäufer, keine Kassiererin oder Kassierer. Szenen, die sich in den Bereichen Obst/Gemüse und den Frischetheken abspielen gleichen einem Terroranschlag.

Ich danke all meinen Lesern, Lesern meiner Bücher, Lesern meines Blogs, für dieses Jahr. Für mich ein Erfolgreiches. Der Blog hat in diesem Jahr mehr Menschen erreicht als in all den Jahren davor. Meine Thriller verbreiten sich ebenso beinahe unaufhörlich. Mein privates Leben fühlt sich besser an, als je zuvor. Was bleibt mir da?

Ich danke euch! Ich danke Brigitte und ihren fantastischen Kindern, ich danke meiner Schwiegermutter in Spee, ich danke meiner Fast-Schwägerin und meinem Fast-Schwager und ich danke ganz besonders meiner Mama. Auch meinen Nachbarn, der zu einem guten Freund wurde, und seiner Familie. Dafür, das sie einfach da sind, wenn man sie braucht. Ja, und ich danke Gott, denn ich glaube.

Bitte bleibt mir auch für 2019 gewogen!

Euer
Marcus Sammet

Über Marcus Sammet

Über mich? www.marcussammet.de Da wird alles gesagt.
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