Columbo

Dem einen oder anderen aufmerksamen Blogbesucher bzw. -Leser ist es sicher aufgefallen. Ganz oben im Browser, dort wo die Icons für die Webseite angezeigt werden, winkt euch eine Karikatur von Inspektor Columbo zu. Was hat nun der kauzige Ermittler der Mordkommission Los Angeles mit meinem Blog zu tun?

Im Grunde nur, dass ich ein großer Fan der Fernsehserie war. Auch Peter Falk als Schauspieler hatte es mir sehr angetan. Unter anderem auch in der Komödie „Eine Leiche zum Dessert“. Noch etwas verbindet mich und Columbo. Die Tatsache, dass in der Serie, der Zuschauer von vorn herein wusste, wer der Täter war und gespannt war, wie Columbo diesem auf die Schliche kam. In meinen Büchern ist es nicht anders, auch hier ist schnell bekannt, wer wen meuchelt. Nur das ich keinen kauzigen Inspektor geschaffen habe, der mit viel List und Tücke den Täter zur Strecke bringt. Im Gegenteil, immer wieder ist es dann doch ein eigentlich Böser, der irgendwie für Gerechtigkeit sorgt.

Das meine Leser von Anfang an wissen, wer der Täter ist, ist meine ganz persönliche Hommage an Peter Falk bzw. Columbo. Nicht jeder mag diesen Stil. Das habe ich aus den verschiedensten Rezensionen zu meinen Thrillern lesen können. Doch das sind vergleichbar wenige, denn der Großteil meiner Leser findet daran nichts, was die Spannung bremst.

Peter Falk hat mit Columbo eine Kultfigur geschaffen. Allein der Trenchcoat, den er fast immer trug, die Zigarre und sein schon zu Beginn der Serie alter Peugeot machten den Inspektor zu einer kauzigen, schrulligen Figur. Seine Gegenspieler nahmen ihn nie wirklich ernst, doch er bekam sie alle hinter Schloss und Riegel. Noch etwas zog sich immer wie ein roter Faden durch die Serie. Seine Frau. In jeder Folge erwähnt, doch niemals zu sehen. Es bleibt unklar, ob Columbo wirklich eine Frau hatte oder immer nur so tat, als hätte es sie gegeben. Dieses Rätsel hat Peter Falk letztlich mit sein sein Grab genommen.

Doch das, was den meisten wohl im Gedächtnis blieb, war wohl, dass er immer, kurz bevor er einen möglichen Täter verlies, ja meist sogar von diesem schroff zum gehen aufgefordert wurde, der Satz: „Ach Sir, eine Frage hätte ich da noch!“ Die Zuschauer wussten ab dieser Frage, jetzt hat er seinen Täter. Noch nicht überführt, aber auf den hatte er sich jetzt konzentriert. Es blieb immer bis zuletzt spannend, wie er dann den Täter überführen konnte.

Ich mag diese Art einfach. Schrullig, verschmitzt aber doch hart im Durchsetzen, wenn es darauf ankommt. Understatement, unscheinbar bis es darauf ankommt. Doch dann stark und überlegen, ohne überheblich zu werden. Das hat Columbo für mich immer schon zum Helden aller Mordermittler gemacht.

Wer sind eure Lieblingsermittler? Schreibt es mir unten die die Kommentare, wenn ihr mögt.

Bis dahin, bleibt mir gewogen, auch wenn ich jetzt keine letzte Frage mehr habe!

Euer
Marcus Sammet

Über Marcus Sammet

Über mich? www.marcussammet.de Da wird alles gesagt.
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