Männer tragen Hut …

 

… und gut! Oder sie tragen nichts. Manchmal eine Kapuze. Oft ein Cap. Aber selten einen Schirm.
Warum? Männer sind praktisch veranlagt. Einen Schirm mitzuschleppen nervt. Ist der durchgeweicht, muss man ihn aufspannen. Geht nicht an jedem Ort. Also in den Regenschirmständer, so vorhanden. Ansonsten in die Ecke stellen. Und dann? Fängt der dass müffeln an, weil er nicht richtig trocknen kann. Dann lieber eine ordentliche Kopfbedeckung, idealerweise einen Hut. Der hat in der Regel eine breite Krempe, auf der der Regen gut abläuft. Ein Hut braucht nicht viel Platz, um wieder zu trocknen. Außerdem hat Mann immer die Hände frei. Außer bei starkem Wind, da muss der schon mal festgehalten werden. Doch was ist das schon im Vergleich zu einem Schirm? Der ist wie ein Segel. Bei guter Qualität zieht der einen nur über den Bürgersteig, sorgt für blindes umher tappen, wenn der Wind von hinten kommt. Dann, und wirklich garantiert dann, rennt man deshalb jemand anders um. Oder gegen etwas, was bis dahin nie dort stand. Oder der Wind kommt von vorn und der Schirm klappt nach hinten. Folge: Sekundenschnell durchgeweicht und dem Hintermann ein blaues Auge besorgt. Apropos Auge. Ausgestochene Augen sind auch die Regentagregel. Immer dann, wenn jemand Kleineres mit Schirm vor oder hinter einem geht und die Spitzen des mobilen Regendachs in Augenhöhe kommen.

Nein, ich trage Hut und gut.

Bleibt mir gewogen!
Marcus Sammet (Hobby -Autor, -Koch, -Fotograf)

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