Viele rote Ampeln

München. Weltstadt. Umweltbewusst. Umweltbewusst? Ja, aber wohl eher theoretisch, zumindest aus der Sicht eines Autofahrers. Da macht sich die Stadt sorgen wegen zu hoher Feinstaubbelastung. Gut, grundsätzlich OK. Doch warum um Himmelswillen fahre ich dann auf der Hauptverkehrsstrecke, vom Isartor bis zur Ottostraße, von einer roten Ampel zur nächsten? Die sind teilweise gerade mal 200-300 Meter weit auseinandergelegen. Du siehst regelrecht, wie die Ampel an der du gerade stehst, grün wird und die Nächste in dem Augenblick, in dem du losfährst, rot wird. Das bedeutet: Wieder ziemlich lang unsinnig Feinstaub in die Umwelt abzugeben.

Bei so einer Verkehrspolitik nutzt es auch nichts, ab Oktober 2012 nur noch Fahrzeuge mit grüner Umweltplakette in die Stadt zu lassen. Apropos Umweltplakette. Ich frage mich sowieso, wie die Politessen und ihre männlichen Kollegen erkennen, ob die rote Plakette jetzt auf einem Fahrzeug ist, dessen Halter in der Stadt wohnt und somit das Sonderrecht hat, trotz einer roten Plakette in die Stadt zu dürfen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die bei jeder roten oder gelben Plakette eine Halterabfrage machen. Aber gut, ist ja alles der Umwelt zu liebe. Oder doch nicht?

Es kommt nur selten vor, das ich freiwillig mit dem Auto in die Stadt fahre. Für gewöhnlich nutze ich den ÖPNV, der in München noch mit vielen alten Diesel-Bussen mit roter Plakette versorgt wird.

 

Bis dahin, gute Fahrt und viele grüne Ampeln und

 

bleibt mir gewogen!

Marcus Sammet (Hobby -Autor, -Koch, -Fotograf)

Über Marcus Sammet

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