Aderlass

So lautet nicht nur der Titel meines ersten Krimis in der Reihe „Sterbe wohl …“. Nein, vielmehr muss ich selbst regelmäßig zur Blutabnahme, die einem Aderlass gleicht. Gut, ich gebe zu, ich übertreibe. Aber nur wenig. Denn die nette Praxiskraft, die mir regelmäßig kurz nach der morgendlichen Öffnung der Praxis, mein sowieso zu wenig vorhandenes Lebenselixier abzapft, kennt da keine Gnade. Die diversen bereitgelegten Röhrchen gehören gefüllt. Allerdings weigern sich da meine Venen beharrlich. So kommt es, das die nette Frau hinter der Nadel, es meist nach dem dritten Anstich schafft, zwei der Röhrchen zu füllen, jedoch die Vene dann entweder versiegt oder platzt. Bei diesen Miss-Versuchen wünsche ich mir häufig, Venen groß wie den Canale Grande zu haben. Würde da allerdings reingestochen, käme es garantiert zu einem Aderlass. So, jetzt kann sich doch sicher der eine oder andere denken, wie ich ausgerechnet auf Aderlass als Titel kam.

Bleibt mir gewogen!
Marcus Sammet (Hobby -Autor, -Koch, -Fotograf)

Über Marcus Sammet

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