KfN Tag 6 & 7

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Fieber mit Vampiren

Klingt jetzt schlimmer als es ist. Einen sehr entspannten Samstag Vormittag mit Höhepunkt Entspannungsgymnastik leicht hinter mich gebracht. Am Nachmittag Besuch von meiner lieben neuen Familie bekommen und so gut es ging mit den Kids getobt. Gerade schön war’s und der Abschied fiel wie immer schwer. Das Heilfasten bekommt mir weiterhin gut, die üblichen Nebenwirkungen treten langsam auf. Dazu gehören halt unter anderem kalte Hände und Füße. Später am Abend wird es dann aber immer kälter im Körper, es fängt an mich regelrecht zu schütteln. Knöpfchen gedrückt und rucki-zucki stand die nette Krankenschwester in der Tür. Die erkennt gleich, da stimmt was nicht und ruft gleich nach der diensthabenden Ärztin. Die ist auch fix bei mir und horcht mir die Lunge ab, tastet den Bauch ab. Schaut etwas ratlos, denn die Lunge ist frei und der Bauch zeigt keine Auffälligkeiten. Währenddessen mach ich mir Sorgen über die Stabilität des Bettgestells, so wie es mich schüttelt. Von der Ärztin wird ein Virus vermutet und sie will mir Blut abnehmen. Tja, das ist halt nicht einfach bei mir. Immerhin, nach dem dritten Versuch hatte sie die Röhrchen gut genug gefüllt und ich war um drei Löcher in den Armen reicher. Zwei Blutergüsse gesellten sich noch dazu. Schnell noch etwas Urin rausgeschüttelt und abwarten. Zunächst gab es eine Paracetamol zum Fiebersenken. Bald darauf hab ich auch versucht zu schlafen. Kaum eingeschlafen kam auch die Krankenschwester um Fieber zu messen. Im 2-Stunden-Takt übrigens. Dementsprechend unausgeschlafen war ich dann mal wieder.

Die Nachricht, das dass Fasten abgebrochen wird, war keine echte Überraschung. Doch aus den angekündigten Kartoffeln wurde dann nur ein einzelner Apfel. Was sollst, Obst ist lecker. Das Fieber schwankte etwas hoch und runter, machte mir aber nur noch wenig zu schaffen. Irgendwann Vormittags sollte ich dann zum röntgen der Lunge. Ein großer, dem Akzent nach vermutlich russischer, Pfleger kam und raunzte mich erst einmal an, das ich ja gehen könnte. Kurz darauf, das ich den Weg zum röntgen ja auch selbst finden könnte. Naja, ich hoffe, ich muss den nicht in einem der nächsten Thriller von mir sterben lassen. Zurück auf dem Zimmer warte ich geduldig auf den Nachmittag und meine Lieben. Da ich mich zunehmend besser fühlte, wagte ich es, raus und somit ihnen entgegen zu gehen. Sogar eine gute Runde durch den Klinikpark war drin, die Kids freute es.

Inzwischen habe ich im Zimmer auch den Platz getauscht, doch leider hat es den Empfang nicht wirklich verbessert. Drum kann ich auch diesmal nicht versprechen, auch morgen einen Blog zu liefern.

Eins muss ich noch loswerden, meiner lieben, bisher leider nur Facebook-Freundin, Rosita aus Berlin von hier aus die allerbesten Genesungswünsche. Kommt bald wieder auf die Füße und erhalte Dir Deine Fröhlichkeit!

Allen anderen wünsche ich, das ihr gesund seit oder ganz schnell gesund werdet.

Bitte bleibt mir gewogen!

Euer

Marcus Sammet

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