Ich und der FDA LV Bayern

Hä? FDA LV was bitte?

Nein, ich bin nicht dem Abküfi verfallen. Hä? Abküfi? Abkürzfimmel. Keine Angst, ich werde weiterhin sparsam mit Abkürzungen sein.

Doch seit gestern ist es offiziell, ich bin seit dem Beschluss am 05.04.2014 Mitglied im FDA LV Bayern. Ausgeschrieben: Freier Deutscher Autorenverband e.V. Landesverband Bayern. Für die wenigen, die es nicht wissen: e.V. ist die Abkürzung für „eingetragener Verein“, die jeder Verein hinter seinem Namen trägt.

OK, noch nicht schlauer? Was ist der FDA? Hier die Definition:

Freier Deutscher Autorenverband (FDA)

Der FDA ist eine Berufsorganisation für deutschsprachige Autoren (Schriftsteller, Texter, Kritiker, Librettisten sowie sonstige publizierende Kulturschaffende) und Autorenerben gleich welcher Staatsangehörigkeit. Der FDA ist nicht gebunden an Weltanschauungs-, Wirtschafts-, Gewerkschafts- und Finanzgruppen, Parteien oder Regierungen.
Gegründet wurde der FDA am 23. Februar 1973 in München, als die bis dahin einheitliche Berufsvertretung, nämlich der Verband Deutscher Schriftsteller (VS), sich auflöste und mit einem Teil seiner Mitglieder in der Industriegewerkschaft Druck und Papier aufging.

Der FDA setzt die Tradition des „Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller“ aus der Weimarer Zeit fort und hat daher das Recht, dessen Namen im Untertitel zu führen.
Der Freie Deutsche Autorenverband ist Mitglied in den deutschen Dachorganisationen für Kultur Deutscher Kulturrat e.V. und Deutsche Literaturkonferenz.
Dadurch hat er auf allen Ebenen der Politik ein Mitspracherecht und wichtige Einwirkungsmöglichkeiten, wo es um die Weichenstellung in kulturellen Angelegenheiten geht. Nicht zuletzt von Bedeutung für die Mitglieder des FDA ist seine Mitwirkung im Deutschen Literaturfonds www.deutscher-literaturfonds.de und in der Künstlersozialkasse.

Der Landesverband Bayern, in dem ich nun Mitglied bin, veranstaltet an jedem 2. Donnerstag im Monat eine Lesung der Mitglieder und Gäste. Es können dort maximal 3 Mitglieder einen Text vortragen, der nicht mehr als rund 10 Minuten beanspruchen sollte. Der Gast darf ohne Voranmeldung lesen bzw. immer lesen, denn es kommt wohl nur selten vor, das mehr als ein Gast anwesend ist. Der Lesungen finden in der Galerie Roucka in München statt. Das Ambiente dort mit den vielen Kunstdrucken sowie Originalen passt zu dem FDA, denn letztlich ist auch ein Autor bzw. Schriftsteller ein Künstler an der Feder (ok, heute eher am PC mit einer Office-Anwendung). An dieser Stelle übrigens ein herzliches Danke-schön an den Inhaber der Galerie, Wolfgang Roucka, der gestern wieder mit einer kleinen Gaumenfreude den Abend abgerundet hat.

Vorgetragen wurden insgesamt vier Texte und vier Gedichte. Die drei Texte der Mitglieder hatten alle ein recht überraschendes Ende und wurden von den übrigen Mitgliedern bewertet, kommentiert und kritisiert. Die Kritik allerdings ist stets sehr sachlich und äußerst hilfreich für die Verbesserung des eigenen Schreibstils. Auch wenn sie zunächst etwas negativ klingen sollte, so kann und darf sie keineswegs als Verriss gewertet und aufgefasst werden. Die Vortragenden haben die Kritiken auch gut aufgenommen und durch ihre Sachlichkeit annehmen können. Ich freue mich schon jetzt darauf, „in die Mangel“ genommen zu werden.

Für alle, die nun daran interessiert sind, auch dem Verband beizutreten, kann ich derzeit nur den Link zu der Facebook-Seite des FDA anbieten, denn die Webseite wird überarbeitet und ist deshalb offline: FDA auf Facebook

Bleibt mir bitte gewogen und habt eine schöne Zeit,

Euer
Marcus Sammet

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