12 Stunden.

Ein halber Tag an dem alles erlaubt ist. Ganz nach dem Vorbild „The Purge“ oder „8 Nacht“ wurden wir von „Sterbe wohl…“ inspiriert die Frage zu stellen:

„Wenn jedes Verbrechen 12 Stunden legal wäre, was würdest du tun?

Die Antworten kamen wie eine Flutwelle. Erschreckende Antworten, bei denen ich davon ausgehen möchte, dass nicht alle wirklich ernst gemeint waren.

  1. Platz: Mord, nicht näher definiert warum und an welcher Person
  2. Platz: Mord, meist an Politikern, Kinderschändern, Ex (Frau/Mann)
  3. Banküberfall
  4. Drogenkonsum im Übermaß
  5. Über eine rote Ampel gehen (kam tatsächlich häufiger vor!)

Antworten die freies rasen mit dem eigenen Auto/Motorrad und Ohrfeigen verteilen gab es auch, aber deutlich weniger.

Wirklich erschreckend, das so viele an Mord denken, ja sogar gleich Amok laufen wollen. Mir persönlich sagt es, dass unglaublich viele mit der eigenen oder vielleicht eher noch der politischen Situation unzufrieden sind. Wieviel Hass doch in den Menschen schlummert, egal ob sie es in den Kommentaren auf Facebook und anderen Portalen nun wirklich ernst meinten oder nicht. Ich möchte auch daran glauben, dass kaum einer das wirklich tun würde, wenn es diese 12 Stunden tatsächlich geben würde.

Natürlich wird ein jeder seinen Grund haben, einen Mord begehen zu wollen. Wie leicht ist es im Zorn oder Streit der eskaliert ist gesagt: „Ich bring dich um!“ oder „Tust du meinen Kindern etwas an, werde ich dich töten!“ Wird ein Mord durch einen Mord gerechtfertigt? Letztenendes wurde auch die Todesstrafe fast überall abgeschafft, weil es doch zu viele Fehlurteile gab, trotz eindeutig zu scheinender Beweislage.

Nein, ich möchte hier nicht den moralischen Zeigefinger heben. Jeder wird seinen Grund haben. Mir bleibt zu hoffen, dass genau diese nicht nur einen Grund haben, jemanden zu töten, sondern auch ein Gewissen haben, dass sie davon abhält.

Vielleicht sind es auch diese Mordgedanken, die unter anderem auch meine Bücher so beliebt machen. Lesen, wie andere morden. Aus Mordlust, aus Rachsucht und dann und wann auch aus einer Art Gerechtigkeit. Auch wenn ich selbst schriftlich doch schon einige Morde an fiktiven Personen begangen habe,

so bleibt mir bitte gewogen und erfreut euch an meinen Büchern

Euer
Marcus Sammet

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