Die Taxi-Situation

Silvester 2012. Jahresausklang in Passau auf der Donau auf der MS Passau. Aber von Anfang an.

Mittags gegen 12:30 Uhr Freunde aus Eching eingesammelt und über eine, sehr leere, Autobahn zügig nach Passau gefahren. Dort angekommen noch eine halbe Stunde Zeit bis zum Check-In im Hotel mit dem einen oder anderen Heißgetränk totgeschlagen. Dann ab zum Hotel und Zimmer bezogen. Nebenbei bemerkt, sehr saubere, ordentliche aber auch recht kleine Zimmer. Macht ja nix, ist nur für eine halbe Nacht. Von Hotel aus noch einen Bummel durch Passau und in der Innenstadt einen Glühweinstand gefunden. Grad lustig war’s, wie meine liebe Frau Danny versuchte, ein paar Tanzschritte zu zeigen. Natürlich habe ich mir Franka, die Zukünftige von Danny geschnappt und ihr ebenfalls diese Schritte gezeigt. Ich glaube, es hat Franka, die eigentlich nicht so gern tanzen würde, gefallen. Dann noch runter zu den Anlegern der Schiffe, einen neugierigen Blick auf die MS Passau geworfen und danach zurück zum Hotel, Silvester-Abend-Fein machen. Ein Taxi wurde vorbestellt, das auch superpünktlich bereitstand.

Der Abend auf dem Schiff war klasse, viel Spaß, gute Laune, nette Tischnachbarn sowie ein richtig gutes Buffet zum mehr als nur sattessen. Mitternacht und Jahreswechsel kommen, gut gelaunt geht’s aufs Aussichtsdeck und das neue Jahr wird mit Sekt, Feuerwerk und Umarmungen begrüßt. Alles schön, alles Super, ein Traumstart ins Jahr 2013.

Bis dann das Schiff anlegte und die Suche nach einem Taxi begann. Ich will ja nichts dagegen sagen, dass die hiesigen Taxiunternehmen in der Neujahrsnacht überfordert sind. Was ich allerdings ziemlich mies fand, ist die Tatsache, dass die Taxen ihr Licht auf dem Autodach eingeschaltet hatten, was allgemein bedeutet, dass diese Taxe frei ist. Dennoch bretterten die freien Taxen an uns vorbei. Das ärgerte. Es ärgerte auch, als meine Frau einen Taxler ansprach, um nach einem Taxistand zu fragen und dieser ziemlich barsch auf die Stadtmitte verwies. Ebenso ärgerlich war die Antwort eines Taxifahrers, den Franka bat, doch einen Kollegen zu rufen, weil wir keine Telefonnummer eines Taxiunternehmens hatten: „Haben Sie keine leichtere Aufgabe?“

Nach einer dreiviertel Stunde gelang es uns, besser Franka, ein Taxi gesichert, das uns dann endlich ins Hotel zurückgebracht hatte.
Warum gibt es in so einer Nacht keinen Taxistand an den Anlegern? Ein zentraler Punkt, zu dem alle Taxen kommen und der von Taxisuchenden leicht gefunden werden kann? Schade sowas.

Bleibt mir auch 2013 gewogen!
Euer Marcus Sammet (Hobby -Autor, -Koch, -Fotograf)

Über Marcus Sammet

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2 Kommentare zu Die Taxi-Situation

  1. Lukas sagt:

    Das muss natürlich „arktisch“ und nicht „arktischn“ heißen;-)

  2. Lukas sagt:

    Mir ist etwas ähnliches passiert. Erstmal bei gefühlt arktischn Temperaturen eine halbe Stunde zum Bahnhof gelaufen um dann nocheinmal eine halbe Stunde auf ein Taxi zu warten, das auch nur durch Zufall vorbei fuhr.
    Schöner Artikel! Hat mir sehr gut gefallen.
    Frohes neues wünscht
    Lukas

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