Offline

Internet und Mail ist inzwischen allgegenwärtig. Es vergeht kein Tag, an dem man nicht online ist. Selbst diejenigen, die sich immer dagegen gewehrt haben sind inzwischen praktisch täglich online. Sei es um online zu shoppen, sie es um Nachrichten zu lesen, sei es um sich über diverse Sozial-Media-Plattformen mit anderen auszutauschen.

Ich hatte jetzt mal ein Wochenende keine Lust darauf. Ab Freitag Nachmittag mal nicht ständig online. Handy an, aber Browser nicht geöffnet. Dafür mit einem der besten Freunde unterwegs, die Mann sich wünschen kann. Nein, nicht so einer, bei dem man sich den Feind sparen kann, nein, ein wirklicher Freund. War super mit ihm über das, was auf der Leopoldstraße in München so vorgeht, zu lästern. Später noch schick essen und den einen bzw. auch anderen Cocktail vernichtet.

Der Samstag startete dementsprechend mit lange ausschlafen, einem gutem Frühstück und einer kleinen Einkaufstour. Die Lust online zu sein blieb aus, also blieb ich offline. Gut, Mails abgerufen, aber sonst off. Am Abend auf einer Hochzeits-Garten-Grill-Feier, da geht man sowieso nicht online. Der Tag ging auch rum, ohne Entzugserscheinungen bzgl. Internet, Facebook, eMail etc.

Auch der Sonntag begann mit ausführlichem Ausschlafen. Nach einem ausführlichem Frühstück zog es uns raus an die frische Luft, und diese ist angeblich in Bad Tölz am besten. Dort schön an der Isar entlang, den Kavalienberg herauf und in die Tölzer Innenstad wieder hinunter. Ein schöner Spaziergang gekrönt von einem leckeren Eisbecher. Dann wieder gemütlich „über die Dörfer“ heim und den Rest des Tages mit einem Buch, einer Zeitschrift und hochgelegten Füssen vor dem TV entspannt. Inzwischen also gute 48 Stunden nicht online. Keine Entzugserscheinungen. Ganz im Gegenteil, die Lust online zu sein stellte sich gar nicht erst ein.

Der nächste Tag, kein guter Tag. Besser gesagt, keine gute Nacht. Der Montag diente dazu, mich von der Unterzuckerung in der vorhergehenden Nacht zu erholen. Zeit zum online sein? Reichlich. Lust dazu? Nicht im geringsten. Also offline und das gern.

Dienstag und ab zum „Dienst“. Hier natürlich zwangweise online, mit all seinen Facetten.

Wieso sind dann die Blogs online, in den letzten Tagen? Ganz einfach, man kann den Blogs Zeitstempel geben. Also nicht immer, wenn die Zeit dabei steht, ist es wirklich die Zeit, zu der der Blog geschrieben wurde und online ging.

 

 

Bleibt mir trotzdem gewogen!
Marcus Sammet (Hobby -Autor, -Koch, -Fotograf)

 

Über Marcus Sammet

Über mich? www.marcussammet.de Da wird alles gesagt.
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