Der WOW-Effekt

Am Wochenende hatte ich so einen Wow-Effekt. Los ging es mit einer spontanen Verabredung mit einer nicht ganz unbekannten Persönlichkeit. Ihr wisst, ich nenne hier nie direkt Namen oder Firmen, aber schon mal Orte. Ich weiß zwar, das dieser Prominente nichts dagegen hätte, doch ich halte mich an meine eigenen Regeln. Meistens.

 

Es fing am Freitag mit einer eher beiläufigen Bemerkung an, das ich am Samstag im selben Ort wäre, wie er. Die Antwort darauf war, das es eine gute Gelegenheit wäre, sich persönlich kennen zu lernen. Also gut, Kloß im Hals runterschlucken und selbstverständlich zusagen. Der Samstag Nachmittag war Ruck-Zuck da. Ich betrete mit meiner lieben Frau das Café und sehe ihn mit seiner Frau dort sitzen. Immer noch das Gefühl im Bauch: „Wow, ich treffe einen Promi.“ Jetzt nur nichts falsch machen und die gute Kinderstube vergessen. Also intensiv daran denken, erst die Dame zu begrüßen. Dann kam alles anders. Mein neugewonnener Freund stand auf und begrüßte, mit einer Herzlichkeit, die kaum zu beschreiben ist, meine Frau und somit konnte ich nicht anders, als zu versuchen, seine Frau annähernd ähnlich herzlich zu begrüßen. Das beinahe erfürchtige, bewundernde Gefühl verschwand. Die Nervosität meinerseits sank somit sehr schnell, wir bestellten Kaffee und kam bald ins plaudern, ganz als wären wir schon lang gute Freunde, die sich lang nicht gesehen hatten. Unvermittelt sagte dann mein prominentes Gegenüber zu sein Frau: „Schau, das ist mein Facebookfreund Marcus.“ Das in einer Art und weise, die jeden anderen im Raum davon überzeugte, das ich und nicht er der Promi sei. Sehr schnell waren wir sehr intensiv in ein Gespräch eingetaucht und knapp zwei Stunden vergingen wie im Flug. Ziemlich am Ende des Gesprächs kam ein Moment, den ich als corleonisch bezeichnen möchte. Er machte mir ein Angebot, das ich nicht ablehnen konnte. Näheres dazu werden wir in wenigen Wochen besprechen, worauf ich mich sehr freue. An dieser Stelle zitiere ich gern noch Rick Blaine (Humphrey Bogart), wie er zum Ende des Films Casablanca zu Capt. Renault (Claude Rains) sagt: Das könnte der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein.

 

Ich sage „Danke Heinz“ und noch wunderbare Drehtage mit möglichst wenigen Outtakes!

 

Bleibt mir gewogen!

Marcus Sammet (Hobby -Autor, -Koch, -Fotograf)

 

 

Danke Heinz

Über Marcus Sammet

Über mich? www.marcussammet.de Da wird alles gesagt.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Kurioses, Mark Heide veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Der WOW-Effekt

  1. …ich bleibe Dir gewogen..;-)

    liebe Grüße aus Spanien *

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.